Neulich bei XING
Er: Tolles Lachen! Süüß!
Ich: Aber leider die falsche Zielgruppe. ;)
Er: Hahaha, Schicksal! Alles Gute :-)
Ich: Ebenso. Und trotzdem danke fürs Kompliment. Habe ich auch nicht alle Tage – von einem Mann. ;)
Er: ;-) Was wahr ist, muß wahr bleiben!
1. Feb 2010, 18:00 |
hinterlader
Dell
Ob sich Dell bewusst ist, wie viel an Attraktivität sie dadurch einbüßen, dass man nach der Eingangsbestätigung einer Bestellung einen zwei drei vier fünf Tage auf eine Auftragsbestätigung warten muss, bis der Zahlungseingang verzeichnet wurde? Per Kreditkarte, wohlgemerkt, das schaffen andere Händler binnen Sekunden.
27. Jan 2010, 23:02 |
hinterfragen
Film im Kopf
»Sie setzte sich und legte ihr Buch auf den Nachttisch. Ich sah, dass es ein Krimi war, und fand das irgendwie komisch, weil sie doch bei der Kriminalpolizei war.«
Ich mag Bücher, bei denen man beim Lesen praktisch schon den Kinofilm vor Augen hat. Ganz extrem ging mir das bei »Der Schwarm« so, und auch »Der König der Lügen« hat genau diese Qualität. Rund 300 Seiten lang wird – ganz ruhig – eine enorme Spannung aufgebaut, und auf den folgenden 150 Seiten dreht sich die Geschichte dann mehrfach. (Ich hätte mir zwar eine andere Storyline gewünscht, aber es war letztlich alles auch so plausibel.) Kein Wunder also, dass der Autor im Nachwort zwei Personen dankt, die bereits die Filmrechte an diesem Buch erworben haben, die hatten wohl das gleiche Gefühl beim Lesen. Als Detective Mills würde ich übrigens Eva Mendes besetzen: Die mag ich zwar nicht, aber genau das würde dann auch passen.
John Hart,
Der König der Lügen, Goldmann Verlag, 2009
18. Jan 2010, 21:10 |
hinterlassenschaft
;)
Liebes Semikolon/Klammer zu,
du weißt, dass wir beide füreinander bestimmt sind. Ich bin du, du bist ich, ich habe nie ein anderes Smiley verwendet, die Ironiesmileys mal unter den Tisch gekehrt. Nasenlos mit Zwinkern: Das ist es, was meine Finger in die Tastatur tippen, wann immer sie es für nötig halten. Das war schon so, als Mailboxen noch keine Anrufbeantworter für das Mobiltelefon waren.
Und damit bin ich beim Punkt: Es tut mir leid, dass ich dich dermaßen hintergehe. Es ist wirklich nur Bequemlichkeit, dass ich die Smiley-einfügen-Funktion verwende, wenn ich eine SMS schreibe. Mir ist bewusst, dass ich dir damit eine fürchterliche Minus-Nase verpasse, aber die meisten Mobiltelefone interpretieren heutzutage Semikolon/Minus/Klammer zu so, dass automatisch ein Piktogramm erzeugt wird – das gleiche übrigens, das auch bei Semikolon/Klammer zu erzeugt wird.
Ja, ich weiß, was du jetzt sagen willst: Dass ich nicht wissen kann, was mein SMS-Empfänger für ein Gerät hat und was dann tatsächlich auf dem Display erscheint. Und ob die gesparte Zeit es wert ist, dich dermaßen zu verraten, anstatt nicht doch händisch ein Semikolon und eine geschlossene Klammer über die Sonderzeichen-Funktion einzubinden.
Aber weißt du: Das hat nichts mit dir zu tun. In meinem Herzen ist auch ein Bequemlichkeitssmiley mit Nase immer noch eines ohne. Und es ist ja auch nicht so, dass ich das Zwinkern weglasse, die Mühe mache ich mir dann schon, das dritte Smiley-Piktogramm von links auszuwählen. So weit würde und könnte ich nie gehen!
Ich hoffe, dass du mich verstehen kannst. Bestimmt kommen auch wieder andere Zeiten und Geräte. Und auf jeder sonstigen Tastatur der Welt gibt es weiterhin nur dich für mich. Ich bin du, du bist ich, das war schon immer so.
Zwinkernd, ohne Nase,
Herr hinterlektuelles.
17. Jan 2010, 09:53 |
hintersinnig
Art von Kunst
Es gehört natürlich schon ein gewisses Talent dazu, ein lebensveränderndes Ereignis mit nur einem einzigen Hash-Tag zu vertwittern. Dieses Talent besitze ich. Gepaart mit der Professionalität, ein pseudogeheimes Blogdings zu führen, wird daraus aber erst diese Art von Kunst.
9. Dez 2009, 19:39 |
hintergrund
Tumblr
Links sind ab sofort und in Echtzeit in meinem
hinterher-z zu finden. Hilft ja nichts.
15. Nov 2009, 23:59 |
hinterzimmer
Ich konnte es nicht weglegen, weiß aber nicht wieso
»Diese vollständige Harmonie von erkenntnisleitendem Interesse und Schamlosigkeit rührte Anselms Herz nun endgültig und er fragte sie geradewegs, ob sie ihm für einen One-Night-Stand zur Verfügung stünde, er würde sie zur Belohnung später auch lobend in seinen Memoiren erwähnen. Aus dem Deal wurde nichts.« (Axel Marquardt,
Anselm im Glück, Haffmans Verlag bei Zweitausendeins, 2007)
26. Sep 2009, 19:37 |
hinterlassenschaft
Wohl auch wahr
»Angesichts der ungewünschten Ratschlag-Terroristen werden Sie plötzlich merken, wie sozialverträglich, normal und erwachsen Sie sind. Also genau das, was Ihr Kind bald von Ihnen verlangen wird.« (Gernot Gricksch, Als die wunderbarste Frau der Welt sagte: "Wir sind schwanger!", Knaur Verlag, 2007)
13. Sep 2009, 14:29 |
hinterlassenschaft