Hier gibt es nichts zu sehen ...
Aber vielleicht ja ab sofort
hier etwas häufiger. Das ist jedenfalls der Plan. Da ist zwar noch nichts renoviert und alles sowieso ganz frisch und neu, aber dafür schon mehr Text zu lesen als 2010 insgesamt. Gute Reise!
1. Jan 2011, 02:30 |
hinterausgang
Pizza Fassungslosi
PIZZAMANN
Boah, ich bin geblitzt worden diese Woche!
ICH
Oh, wo denn?
PIZZAMANN
In der Dingensstraße, 58 wo 30 war!
ICH
Dann haben Sie ja Glück gehabt: So kostet es nur Geld, der Lappen ist aber nicht weg.
PIZZAMANN
Na hören Sie mal: Bei meinem geringen Einkommen ist das aber ganz schön viel Geld!
10. Mrz 2010, 21:37 |
hinteransicht
fail@gmail.com
Mir seinerzeit kein VornameNachname-Konto bei Google eingerichtet reserviert zu haben, scheint mir einer der größten Fehler meines Digitallebens gewesen zu sein. Und ich habe noch keinen adäquaten Ausweg (→ Hintertür) gefunden.
1. Mrz 2010, 16:05 |
hintergedanke
WWBT?
»Die Arbeitsbevölkerung in der Kinderliteratur teilt sich in etwa wie folgt auf: 24% Bauarbeiter, 24% Landwirte, 24% Müllmänner, 24% Polizisten und Feuerwehrleute. Der Rest schafft in Ballettstudios und auf Ponyhöfen. Der Dienstleistungssektor, vom IT-Berater bis zum Pizzaboten, taucht in Kinderbüchern nicht auf, ebenso wenig wie Handys, Computer oder Mikrowellenöfen.«
Wickelpedia ist eines der unterhaltsameren Bücher für (werdende) Väter. Natürlich: Solcherlei Literatur versucht immer mit dem Holzhammer witzig zu sein, was Constantin Gillies neben allerhand tatsächlich nützlichen Tipps und Tricks für den Papa-Alltag auch verkraftbar gelingt; dafür ist der Tonfall, der die Mutter des Kindes konsequent als 'deine Lady' bezeichnet, so gar nicht meine Sache. Aber immerhin konsequent, denn der wichtigste Ratschlag lautet, sich in jeder schwierigen Situation immer folgende Frage zu stellen: 'Was würde Bond tun?' Denn dann handelt man so, wie es sich für lässigen, neuen Vater gehört. Fazit: Kein Muss, aber durchaus verschenkenswert.
Constantin Gillies,
Wickelpedia. Alles, was man(n) übers Vaterwerden wissen muss, Ullstein Buchverlage, 2009
27. Feb 2010, 17:04 |
hinterlassenschaft
Eine Paraderolle für George Clooney
»Ein mittelgroßer Mann in Jeans, Hemd und Wildleder-Boots trat hinzu. Er hatte einen etwas südländischen Teint, lange, leicht gewellte Haare und einen stylishen Bart. Mit meinen verstaubten Augen sah er für mich eine Zehntelsekunde ein kleines bisschen aus wie einer von den Bee Gees.«
Nach den ersten Seiten dachte ich ja: Oh Gott, ein Frauenroman! Wieso hast du dir den gewünscht? (Ich hatte das Buch selbst auf meinen Wunschzettel gepackt, nachdem ich den Autor mal in einem Interview gesehen hatte.) Und dann auch noch von einem Mann geschrieben, das kann doch nur in die Hose gehen. Aber dann gibt es plötzlich ein knallharten Szenen- und Perspektivenwechsel und man fragt sich: Verdammte Scheiße, wohin wird mich dieses Buch denn führen?
Letztlich zu unterhaltsamen Lesestunden. Die Idee, was passieren würde, wenn Jesus heute tatsächlich zurück auf die Erde geschickt würde und sich eine Frau von seinem knackigen Zimmermannsarsch angezogen fühlte, bietet eine sehr unterhaltsame, an vielen Stellen auch gekonnt nachdenkliche Story. Zweites kommt mir dann häufig auch zu kurz, man merkt einfach, dass David Safier in der deutschen (Comedy-)Drehbuchszene seine Wurzeln hat.
David Safier,
Jesus liebt mich, Rowohlt Taschenbuch Verlag, 2008
15. Feb 2010, 19:14 |
hinterlassenschaft
Alaaf in die Zukunft
Das hier gilt uneingeschränkt noch immer. Nachdem ich aber
das hier gelesen habe, weiß ich auch, dass sich das wieder ändern wird. »Papa, du siehst echt lustig aus!« Und an zwei bis sechs Tagen im Jahr dann zukünftig vermutlich ganz besonders.
11. Feb 2010, 11:11 |
hintergrund
Neulich bei XING
ER
Tolles Lachen! Süüß!
ICH
Aber leider die falsche Zielgruppe. ;)
ER
Hahaha, Schicksal! Alles Gute :-)
ICH
Ebenso. Und trotzdem danke fürs Kompliment. Habe ich auch nicht alle Tage – von einem Mann. ;)
ER
;-) Was wahr ist, muß wahr bleiben!
1. Feb 2010, 18:00 |
hinterlader
Dell
Ob sich Dell bewusst ist, wie viel an Attraktivität sie dadurch einbüßen, dass man nach der Eingangsbestätigung einer Bestellung einen zwei drei vier fünf Tage auf eine Auftragsbestätigung warten muss, bis der Zahlungseingang verzeichnet wurde? Per Kreditkarte, wohlgemerkt, das schaffen andere Händler binnen Sekunden.
27. Jan 2010, 23:02 |
hinterfragen
Film im Kopf
»Sie setzte sich und legte ihr Buch auf den Nachttisch. Ich sah, dass es ein Krimi war, und fand das irgendwie komisch, weil sie doch bei der Kriminalpolizei war.«
Ich mag Bücher, bei denen man beim Lesen praktisch schon den Kinofilm vor Augen hat. Ganz extrem ging mir das bei »Der Schwarm« so, und auch »Der König der Lügen« hat genau diese Qualität. Rund 300 Seiten lang wird – ganz ruhig – eine enorme Spannung aufgebaut, und auf den folgenden 150 Seiten dreht sich die Geschichte dann mehrfach. (Ich hätte mir zwar eine andere Storyline gewünscht, aber es war letztlich alles auch so plausibel.) Kein Wunder also, dass der Autor im Nachwort zwei Personen dankt, die bereits die Filmrechte an diesem Buch erworben haben, die hatten wohl das gleiche Gefühl beim Lesen. Als Detective Mills würde ich übrigens Eva Mendes besetzen: Die mag ich zwar nicht, aber genau das würde dann auch passen.
John Hart,
Der König der Lügen, Goldmann Verlag, 2009
18. Jan 2010, 21:10 |
hinterlassenschaft
;)
Liebes Semikolon/Klammer zu,
du weißt, dass wir beide füreinander bestimmt sind. Ich bin du, du bist ich, ich habe nie ein anderes Smiley verwendet, die Ironiesmileys mal unter den Tisch gekehrt. Nasenlos mit Zwinkern: Das ist es, was meine Finger in die Tastatur tippen, wann immer sie es für nötig halten. Das war schon so, als Mailboxen noch keine Anrufbeantworter für das Mobiltelefon waren.
Und damit bin ich beim Punkt: Es tut mir leid, dass ich dich dermaßen hintergehe. Es ist wirklich nur Bequemlichkeit, dass ich die Smiley-einfügen-Funktion verwende, wenn ich eine SMS schreibe. Mir ist bewusst, dass ich dir damit eine fürchterliche Minus-Nase verpasse, aber die meisten Mobiltelefone interpretieren heutzutage Semikolon/Minus/Klammer zu so, dass automatisch ein Piktogramm erzeugt wird – das gleiche übrigens, das auch bei Semikolon/Klammer zu erzeugt wird.
Ja, ich weiß, was du jetzt sagen willst: Dass ich nicht wissen kann, was mein SMS-Empfänger für ein Gerät hat und was dann tatsächlich auf dem Display erscheint. Und ob die gesparte Zeit es wert ist, dich dermaßen zu verraten, anstatt nicht doch händisch ein Semikolon und eine geschlossene Klammer über die Sonderzeichen-Funktion einzubinden.
Aber weißt du: Das hat nichts mit dir zu tun. In meinem Herzen ist auch ein Bequemlichkeitssmiley mit Nase immer noch eines ohne. Und es ist ja auch nicht so, dass ich das Zwinkern weglasse, die Mühe mache ich mir dann schon, das dritte Smiley-Piktogramm von links auszuwählen. So weit würde und könnte ich nie gehen!
Ich hoffe, dass du mich verstehen kannst. Bestimmt kommen auch wieder andere Zeiten und Geräte. Und auf jeder sonstigen Tastatur der Welt gibt es weiterhin nur dich für mich. Ich bin du, du bist ich, das war schon immer so.
Zwinkernd, ohne Nase,
Herr hinterlektuelles.
17. Jan 2010, 09:53 |
hintersinnig
Art von Kunst
Es gehört natürlich schon ein gewisses Talent dazu, ein lebensveränderndes Ereignis mit nur einem einzigen Hash-Tag zu vertwittern. Dieses Talent besitze ich. Gepaart mit der Professionalität, ein pseudogeheimes Blogdings zu führen, wird daraus aber erst diese Art von Kunst.
9. Dez 2009, 19:39 |
hintergrund
Tumblr
Links sind ab sofort und in Echtzeit in meinem
hinterher-z zu finden. Hilft ja nichts.
15. Nov 2009, 23:59 |
hinterzimmer