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Links sind ab sofort und in Echtzeit in meinem hinterher-z zu finden. Hilft ja nichts.

Wochenzeitungstest (5) - Rheinischer Merkur

  • Preis: EUR 3,50. Allerdings für 32 Seiten. Ich habe auf der Webseite noch einmal nachgeschaut, dass diese 32 Seiten tatsächlich der komplette Umfang der aktuellen Ausgabe sind – es hätte ja auch sein können, dass jemand den spannenden Mittelteil am Kiosk schon hatte mitgehen lassen. Hoffentlich unterstütze ich mit dieser preis-leistungs-beschämenden Spende einen wohltätigen Zweck. (*)
  • Format: Habe ich mich an das Format gewöhnt, oder ist der Rheinische Merkur tatsächlich etwas kleiner? Nicht viel, denn zusammenfalten und querstreichen muss ich die Seiten auch hier. Aber so insgesamt? Naja, mehr als zwei Sternchen sind auch hier nicht möglich. (**)
  • Inhalt: Bereits im ersten Artikel waren mehrere Worte enthalten, die ich schlicht und einfach nicht kannte. Das liegt natürlich an meiner fehlenden Bildung, hat aber nicht wirklich zum Lesespaß beigetragen. Überhaupt: Viele der hier schreibenden Journalisten haben einen Stil, der jedem Satz ein solches Gewicht verleiht, dass man vor lauter Nachdenken den Inhalt des Artikels vergisst. Nichts gegen Intellekt, aber das muss doch auch verständlich gehen? Ansonsten war die Themenauswahl recht ausgewogen, wenngleich sie auf 32 Seiten natürlich nicht so reichhaltig ausgeschöpft werden kann, auch der kirchlich-christliche Teil hätte mich nicht weiter abgeschreckt. Dennoch sich die Sternchen in dieser Rubrik sehr wohlwollend vergeben. (**)
  • Fazit: 5 von 9 Punkten
Kein Wunder, dass ich als Leser von Die Woche mit dem Wechsel zum Rheinischen Merkur schon damals meine Probleme hatte. Ich habe nur leider die falsche Konsequenz daraus gezogen.

Wochenzeitungstest (4) - Süddeutsche Zeitung, Samstagsausgabe

Die Samstagsausgabe der Süddeutschen Zeitung hatte ich bei meiner ursprünglichen Planung gar nicht im Blick. Umso überraschender das Ergebnis.
  • Preis: EUR 2,00. Pling! Man kann eine Zeitung also doch zu einem zumindest psychologisch interessanten Preis anbieten, auch wenn wenn es sich bei der Samstagsausgabe der Süddeutschen Zeitung nicht um eine Wochenzeitung im klassischen Sinne handelt. Das merkt man aber nicht. (***)
  • Format: Vom Design und vom Schriftbild kommt sie der Welt am Sonntag doch sehr nahe. Von der Seitengröße auch. Hier wird wohl keine Zeitung auf die volle Punktzahl hoffen können. (**)
  • Inhalt: Im Vergleich zur WamS und der Zeit kann ich keine Abzüge vermelden: Schreibstil gut, Themen gut, Aufbereitung gut, alles gut. (***)
  • Fazit: 8 von 9 Punkten

Wochenzeitungstest (3) - Die Zeit

  • Preis: EUR 3,60. Hüstel. Drei Euro Sechzig. Okay, es ist auch noch das Zeit-Magazin dabei, also man bekommt schon jede Menge Content für sein Geld. Aber so Woche für Woche? Ich bin als Nichtraucher wohl etwas empfindlich, was den Preis angeht. (**)
  • Format: Wer hat dieses große Format eigentlich für gut und von der Wochenzeitungsleser-Zielgruppe als gewünscht befunden? Hier wäre die Gegenstimme, liebe Blattmacher. Gleiche Wertung also gezwungenermaßen auch hier. (**)
  • Inhalt: Viel Text. Also tatsächlich viel Text, ich habe schon den Eindruck, dass ich hier länger zu lesen habe; da die Zeitung am Donnerstag erscheint, habe ich wohl oder übel einen Teil auf Halde für den Rest der Woche legen müssen. Aber das darf so ja auch sein. Der Schreibstil ist zugänglich, ein weiteres Plus sind die Beiträge prominenter Verfasser. Und spätestens das Zeit-Magazin – auch wenn es oben Abzüge für den Preis gab – bedingt hier die Höchstwertung. (***)
  • Fazit: 7 von 9 Punkten

Wochenzeitungstest (on hold)

Habe ich nicht richtig geschaut? Der Rheinische Merkur war diese Woche jedenfalls nicht an der Tanke nebenan zu bekommen. Also verzögert sich der weitere Test um eine Woche ... denn Die Zeit vom Donnerstag war mir dann doch schon zu alt.

Wochenzeitungstest (2) - Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

  • Preis: EUR 2,90. Also so, wie ich es vermutet hatte: Ein Preissegment für den zahlenden Sonntagsleser. Die Seiten habe ich hier zwar nicht gezählt, aber Rubriken gab es nun wirklich genug. (**)
  • Format: Mir noch mehr zu groß. Oder ist das nur subjektiv? Das werde ich am kommenden Wochenende an der Tankstelle noch einmal überprüfen, wenn die beiden bislang getesteten Zeitungen neben- und aufeinander liegen. Also auch hier ein Unentschieden im Vergleich zum WamS. (**)
  • Inhalt: Die Themen sagen mir grundsätzlich auch hier zu, ich hatte nur bei vielen Artikeln so meine Schwierigkeiten mit dem Einstieg. Kann eine ganze Zeitung ihren eigenen Ton haben? Vermutlich muss sie das sogar. Dann ist mir dieser jedoch zu kompliziert – und die zahlreichen kleinen Kommentare, Glossen und Randbemerkungen, zum Teil nicht einmal zum Hauptthema einer (Doppel-)Seite gehörig, haben auch nicht zu weiterer Begeisterung geführt. (**)
  • Fazit: 6 von 9 Punkten

Wochenzeitungstest (1) - Welt am Sonntag

Gestartet bin ich heute mit der Welt am Sonntag, immerhin die zurzeit World's Best-Designed Wochenzeitung. In die engere Wahl der kommenden Wochen passen vermutlich nur noch die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Die Zeit und Rheinischer Merkur; die zumindest liegen in der Tankstelle nebenan obenauf. Und vielleicht endet es ja wieder bei einem Abonnement.
  • Preis: EUR 2,90. Wow, da hat das Sich-informiert-fühlen aufs Jahr gerechnet einen stolzen Preis! Aber die anderen Zeitungen werden vermutlich nicht viel günstiger sein. Dafür gab es in der aktuellen Ausgabe aber auch knappe 100 Seiten (inkl. Werbung und Anzeigen). (**)
  • Format: Mir zu groß. Die Woche war da anders, die konnte ich bequem und ohne In-der-Mitte-falten und Immer-wieder-was-wegklappen und Bei-langen-Spalten-umdrehen lesen. Das geht hier nicht. (**)
  • Inhalt: Themen und Schreibstil sagen mir zu. Viele Interviews, auch mein Ding. Sogar ein eigener NRW-Teil. Manchmal würde ich mir noch mehr Hintergrundinformationen wünschen – aber das nimmt mit dem Besser-informiert-sein hoffentlich auch wieder ab. (***)
  • Fazit: 7 von 9 Punkten

Neuer Versuch der klassischen Informationsbeschaffung

Ich bin ein schlechter Selbstredakteur. Was ich selektiv im Internet lese, ist fürchterlich subjektiv motiviert und gibt mir nicht das Gefühl, ausreichend und ausgewogen informiert zu sein.

So ist mein Entschluss gereift, wieder zur Wochenzeitung zu greifen. (Dass es damit rund drei Monate vor der Bundestagswahl losgeht, ist nicht ganz zufällig.) Dieses Bedürfnis habe ich als Schüler und Student – wenn ich mir den Zeitraum anschaue, vermutlich sogar während ihres kompletten Erscheinens – exzellent mit der Zeitung Die Woche stillen können, die dann aber aus Wirtschaftlichkeitsgründen eingestellt wurde. Abonnenten haben seinerzeit automatisch den Rheinischen Merkur zugestellt bekommen, den ich aber, vermutlich nur im direkten Vergleich, nicht als adäquaten Ersatz empfunden habe. Und so nahm meine politisch-kulturelle Informiertheit ihren skizzierten Verlauf. (Ganz schlecht ist sie ja jetzt auch nicht. Nur eben subjektiv nicht ausreichend und ausgewogen. Das muss ich nochmal schreiben, damit ich mir selbst nicht wie ein wissensloser Idiot vorkomme.)

Die Wochenzeitung scheint mir ideal zum Lückenstopfen geeignet zu sein: Für eine Tageszeitung fehlt mir die Zeit, wöchentlich erscheinende Magazine haben einen zu hohen Anteil boulevardesker Informationen, die ich als Selbstredakteur ohnehin entdeckt habe, bleibt also die Wochenzeitung als ideale Schnittmenge. Und wenn mal wenig Zeit ist, kann man den politischen Teil am Erscheinungstag lesen, den Rest im Laufe der Woche. Wird ja nicht schlecht.

Ein Verlust. Auch im Regal.

Die Galore wird mit ihrer aktuellen Ausgabe eingestellt. Die habe ich nun echt geliebt.

Umzugsplaner

1. Fleißarbeit (alte Beiträge importieren und anpassen) [+] – für diesen Schritt hatte ich 20 Tage kalkuliert, bin aber mit fünf ausgekommen

2. Meinungsfreiheit (keinen Kommentar verlieren) [+] – ging leider nicht mit Verlinkung der Kommentierenden, aber verlustfrei

3. Typberatung (neues Layout für alte Schläuche) [+] – dieser Punkt gestaltet sich in der Gratisvariante dann doch schwieriger als erwartet, weil man nicht an allen Schrauben drehen darf vorerst abgeschlossen, die Auflösung der weißen Fläche in einzelne Blöcke ist in der Gratisvariante wohl nicht erlaubt

4. Bilderbuch (drei Sterne wollen ersetzt sein) [+] – jetzt verwende ich 684 von 3072 Kilobyte, sodass der freie Speicherplatz bei linearer Verwendung noch knapp sieben weitere Jahre reichen wird

5. Detailkenntnis (für schöne Füße und ein gutes Menü) [-] – huch, die Füße habe ich schon gemacht, fehlt also nur noch ein gutes Menü; damit ist also häufiger auswärts essen angesagt

6. Feinschliff (Anführungen, Verbindungen, Fettungen, Zuordnungen, Blankoschecks, Bildnachweise)

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Hehe, dieser Tetrislink ist wirklich toll. Man kann...
Laura (Gast) - 3. Dez, 10:35
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hinterlektuelles - 15. Nov, 19:08
Links für KW45/2009
Skispringen auf der RolltreppeEin kleiner Nachtrag...
hinterlektuelles - 8. Nov, 00:17
Kein Ding, dafür...
Kein Ding, dafür sind sie ja da!
hinterlektuelles - 1. Nov, 13:46
Links für KW44/2009
James Reynolds - Last SuppersNicht neu, aber ich...
hinterlektuelles - 30. Okt, 22:43

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